Wir sahen einen großen Elch!

Aus dem Auto auf einer wenig befahrenen Landstraße im Wald. Leider war die Kamera nicht griffbereit.

Wo wir sind (the bigger picture):

Halvarsvägen 82 ist das letzte AirBnB, dann waren wir zwei Nächte auf dem Dalstuga (Natur-) Camping und seit weiteren zwei Nächten befinden wir uns auf dem Tällberg Camping am Siljan-See und bleiben hier auch noch für zwei Nächte.
Der Campingplatz liegt am Amungen sehr schön auf einer Landzunge.

Warum Naturcamping?

Darum. Trissebude mit Doba. Für zwei Nächte voll in Ordnung.

Gewaschen werden kann auch im See.

In der Bucht vor dem Camping hat sich das Wasser über den Tag erwärmt, Theo gefällts.

Das Gute an dem Camping: es gibt ein Boot zur freien Benutzung. Ich habe ein kleines Tutorial erstellt, wie man im Amungen angelt. Step 1:

Step 2:

Fertig. Sollte selbsterklärend sein.
Dalstuga ist auch der Name der Ortschaft. Eine größere Bauernschaft ohne asphaltierte Straßen. Es gibt Schafe, Hühner, Ziegen, Pferde und keinen Supermarkt.
So schön es hier auch ist, es ist Zeit weiterzuziehen.

Unser nächstes Ziel ist Tällberg. Ein kleines Örtchen zwischen Leksand und Rättvik am Siljan-See. Die Orte am Siljan sind Touristen-Hochburgen. Es gibt viele Hotels, Restaurants, Cafes und viel Folklore.

Fika!
Wir drehen eine erste Runde am See und entdecken eine Möwe auf einem Stein. Aufregend!
Wir schauen gemeinsam den Sonnenuntergang. Wie ramontisch (liebe Grüße an Claudi H. aus Do.)

Tag 1 in Tällberg. Wir erkunden Leksand.

Wir schauen uns das Freilichtmuseum an. Die Hütte sind noch zu, da das Museum erst zur Haupferiensaison öffnet. Es sind verschiedene Hütten aus den letzten 500 Jahren aus Skandinavien aufgebaut und in ihrer Funktion beschrieben. Man beachte die Architektonik des Schornsteins. Mit Türmchen fällt nicht nur kein Wasser rein; entgegen aller christlicher Segnungen ein kleiner aber feiner heidnischer Brauch, um böse Geister fernzuhalten.
Die morgendliche Routine nach dem Frühstück: Schaukeln und Schwimmen.

Noch zwei Abende genießen wir den Sonnenuntergang am Siljan, dann geht es auf zu neuen Ufern.

Viele liebe Grüße gehen natürlich auch an Fabian M.-H. aus Do. Hdgdl Brudi.

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Sun is shining

Weather is sweet.

Das Zelt ist fix aufgeschlagen. Wir sind von der Hütte auf die Zeltwiese umgezogen. Immernoch auf dem Camping Tiveden.

Zeit für Hobbies.

Zeitpunkt des Bildes: 18:31 Uhr. Irgendwann verliert man hier vollständig das Zeitgefühl. Zum Glück gibt es Uhren.
Aber auch in Schweden geht aktuell doch noch irgendwann die Sonne unter.

Die erste Tageswanderung steht an. Wir wandern 4 Stunden durch den Nationalpark Tiveden. Schön ists, anstrengend auch, aber mit genügend Pausen schaffen wir es, dass alle mit guter Laune am Ziel ankommen.

Wir spielen verstecken.

Theo wählt die Badewanne. Er muss noch so viel lernen.

Es wird Zeit weiterzuziehen. Wir hatten einen Camping im Visier, der sich trotz guter Google-Bewertungen als totaler Flop rausstellte (keine Wiese). Wir fuhren weiter zum nächsten Camping, ebenfalls ein Flop. Das waren beides profit-optimierte Plätze mit Stellplätzen dicht an dicht und haufenweise Dauercampern. Nicht das, was wir suchen. Wir buchten kurzfristig ein AirBnB nahe Ludvika.

Dieses schöne Hütte haben wir für zwei Nächte gebucht.
Sie ist überhalb des Vässman gelegen. Wir können in der Sonne bei Kaiserwetter frühstücken.

Und für eine Tour durch das Städtchen.

Das Wort wurde gehalten.
Wir drehen noch eine kleine Runde rund um das AirBnB. Im Hintergrund sieht man die Stadt Ludvika.

Morgen ziehen wir weiter gen Norden, in der Hoffnung, dass der nächste Camping wieder ein Volltreffer wird.

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I can see clearly now,

the rain has gone.

Kurz zur Lage der Nation: Wir haben 36 Stunden Dauerregen hinter uns. Ein Regenband welches das südliche Schweden durchzogen hat, haben wir voll mitgenommen. Die lokalen News berichten. Heute (Donnerstag) Vormittag ist es wieder trocken und wir haben direkt zwei Touren unternommen. Eine kurze Runde am Camping und eine im Nationalpark Tiveden.

Kurzer Rückblick auf die letzten vier Tage: Am Montag haben wir Tour Ostsee 1 unternommen. Das Gebiet eignet sich ausgezeichnet für die Ornitologie. Uns kamen einige Vogelkundler mit 700mm und mehr Objekiven entgegen. Auch wir haben einige Vögel gesehen: Amseln, ein Specht, Seemöwen und Bachstelzen. Einen Kuckuck haben wir immerhin gehört.

„Pulle Pulle Pulle“, sagt der Schwede, wenn er die Hühner locken will.

Theo und die Chickeria

Die Tour zwei an der Ostsee führt uns in das Naturreservat von „Femöre“. So unterschiedlich kann die Ostsee aussehen.

Auf Femöre wurde im kalten Krieg eine Verteidigungsanlage gegen die Soviets aufgebaut. Drei Kanonenrohre, eine Radarstation und eine Laserstation sind über die Landzunge verteilt.

Am Dienstagabend setzte der oben erwähnte Dauerregen ein. Wir packen unsere Sachen und fahren Mittwoch in aller Früh im trockenen Auto durch den Regen zu unserem nächsten Ziel.

Auf dem Camping Tiveden buchen wir für zwei Nächte eine Stuga (mit Heizung). Mittwoch regnet es den ganzen Tag durch, wir halten die Füsse still.

Am Donnerstagmorgen wird es trockener, wir starten die erste Tour.

Die Wanderung am heutigen Nachmittag geht zum Tiveden Nationalpark. Wir nehmen den Nordwestlichen Eingang und laufen die weiß gepunktete Tour.

Ab Morgen kommt die Sonne wieder raus und wir schlagen unser Zelt auf und ziehen von der Stuga auf die Wiese.

PS: Der heutige Eintrag ist ein wenig galerie-lastig. Die Fotos werden automatisch zurechtgeschnitten, damit sie in die Galerie passen. Hinter jedem Bild liegt ein Link zum Original-Foto, um die Aufnahme in voller Größe zu sehen anzuschauen.

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Heute hier, morgen dort

bin kaum da, muss ich fort (liebe Grüße an die LaLei).

Die Tage in Hultsfred sind windig, manchmal mit Schauern, manchmal mit Sonne, aber nie über 15 Grad. Nachts geht die Temperatur schonmal an die 5 Grad und die Thermo-Unterwäsche (Danke Susi) hat ihre Daseinsberechtigung. Theo wird mit Schlafanzug, Pulli, 2 Schlafsäcken und Mütze wie eine Mumie eingepackt und hat es von uns Dreien wohl am wärmsten.

So sehen die letzten drei Abende auf dem Camping Hultsfred aus. Wir sitzen im Zelt und schauen auf den See. Anna liest und ich sitze nichtstuend daneben.

Am vorletzten Hultsfred-Tag ist Kultur angesagt.

Es ist das meist fotographierte Haus in Schweden. Nun auch mit Anna und Theo veredelt: der Katthult-Hof.
Ein Blick in die Trissebude.

Danach geht es zu Astrid Lindgrens Elternhaus in Vimmerby. Wir besichtigen den verspielten und bezaubernden Garten. Für die zugehörige Ausstellung ist Theo noch nicht zu haben („ein andermal“ hat er gesagt).

Dieses Foto ist um 7:12 Uhr enstanden. Draußen ist es noch einstellig. Danke Theo. Immerhin: „Der Kaffee ist fertig“. Für manche gibt es Frühstück im Schlafsack.

Am letzten Hultsfred-Tag schauen wir im Björnnäsets Naturreservat vorbei. Gut das wir die Tour noch gemacht haben. Eine beeindruckende Landschaft. Wie bei Ronja und Björk.

Die vier Nächte in Hultsfred sind vorbei, schön wars. Da der Wetterbericht weiter ziemlich durchwachsenes Wetter in Aussicht stellt, steuern wir ein AirBnB in Küstennähe an. Es ist ein alter Hof, der von einem Rentnerpärchen und Sohn restauriert wird. Sie selbst leben nicht auf dem Hof, sodass wir ihn aktuell ganz für uns alleine haben.

Das ist unser Cottage. WC und Dusche sind einmal über den Hof, warmes Wasser gibts auch nicht. Zitat Chistoph: „Camping style, ihr sollt euch ja auch nicht an zuviel Luxus gewöhnen.“ Recht hat er.
So lässt es sich leben.
Theo hat wahrlich seine Freude an den Hühnern und an dem Riesenpudel der Vermieter. Liebe Grüße an unsere Riesenpudelfreundin Anne.

Nyköping liegt direkt an einem Arm der Ostsee.

Theo mag Kiefern. Im Hintergrund ist die See zu sehen.
Nochmal die See. In ihrer vollen Pracht.
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„Theo braucht neue Socken“

„OK?“
„Einer ist uns ins Wasser gefallen.“
„Warum?!“
„Wir haben nach der Fischbrut geguckt.“

Die AirBnB-Blockhütte liegt etwas oberhalb vom Vättern. Erreichbar über 15 Minuten Schotterpiste. Dementsprechend sieht das Auto jetzt aus :/

Auf Anraten von unserem AirBnB-Host Ulf sind wir zum Cafe Kleven etwas nördlich von Gränna gefahren. Das Cafe hatte leider zu, aber direkt hinter dem Cafe startet ein kleiner Naturpfad-Rundweg den wir mit Tragetuch meistern konnten.

„Es gibt kein Verbot für alte Weiber, auf Bäume zu klettern“

Nach zwei Nächten (und getrockneten Klamotten) im AirBnB ist es Zeit weiterzuziehen. Ziel ist Camping Hultsfred.

Das neue Zelt ist fix aufgebaut. Wir sind von einem Easy Camp Milano 400 zum Easy Camp Palmdale 400 gewechselt.

Wir sind zeitig im AirBnB losgekommen und haben noch was vom Tag.
Annas Lieblingshobby: Schwimmen in eiskalten Seen. Wir haben nachts aktuell 6 bis 7 Grad, dementsprechend ist das Wasser morgens temperiert.
Heute ist es vor allem eins: Windig! Bestes Sonnenbrandwetter.

Daher gilt die Devise: Mütze und Sonnencreme an.

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Regen hin, Regen her

die gute Laune nimmt uns keiner.

Freitag morgen ist die Welt noch in Ordnung. Mit Kaffee und Müsli beginnen die meisten unserer Tage.

Die zweite Tour durch den Nationalpark Asnen steht an.

Anna tarnt sich als Baum.
Der Schatten verbirgt den Bauchansatz. Eine sehr nett gewählte Perspektive (Danke Anna).

Freitag Nachmittag setzte ein starker Dauerregen ein. 18 Stunden Regen am Stück. Das mittlerweile etwas in die Jahre gekommene Zelt zahlt Tribut mit einigen Regen-Durchlässen. Wir planen um. Ein AirBnB in Form einer schnuckeligen Blockhütte am Vänern nördlich von Jönköping ist schnell gefunden. Das Zelt tauschten wir vorsorglich durch ein Nachfolgemodell. Auf der Tour um AirBnB machten wir zwei Stopps. 1 Windel, 1 Cafe.

Zitate Theo: „Beste Windel EVER!“ und „Sowas passiert mir auch nur in Schweden“
Kurzer Stopp bei Suzis Cafe. In Schweden kauft man Kaffee in Form einer Flat. Kaffee all you can drink. Theo gefällts auch.
Die erste kleine Tour zum nächsten Strand des Vänern. Das Wasser ist so klar wie Klosbrühe
Die zweite kleine Tour geht nach Gränna. Der nächste kleinere Ort am Platz.
Inklusive Kinderbespaßung im Gegenlicht.

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Es gibt diese Tage

da werden manche Menschen so braun wie manche Andere im ganzen Sommer.

Erste Nacht im Zelt: Check

Im Schlafanzug auf Erkundungstour? Im Urlaub erlaubt. Ok, zugegeben, mit extra Hose und Mütze ist der Akt auch nur halb so rebellisch.

Falls sich einer fragt, wo zum Deivel wir überhaupt sind. Wir sind hier. Mitten im Nationalpark Asnen. Der genauso heißt wie der See „Asnen“ in dem der Park zum Großteil liegt.

Papa ist verschwitzt vom Kraxe tragen. Vatertag hin, Vatertag her, es wird geschufftet. Und wer hat nachher den Spaß?
Das Kind und die Frau. Immerhin gibt’s auch kein Bier und kein Grillfleisch. Naja, gibt aber Schlimmeres. Good Night.
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Reisetage sind anstrengend

Außer man reist mit Theo, dann ist alles relaxed.

Wir reisen von Rheine nach Travemünde, dort sollte es mit der Fähre nach Trelleborg gehen. Aber natürlich nicht ohne Abstecher im Arboratium von Wildeshausen.

In Travemünde hatten wir noch 4 Stunden Aufenthalt, bis das Boarding zur Fähre losging. Geisterstrand inklusive. Nix los dort.

Wir nahmen die Nachtfähre Nils Holgersson (liebe Grüße). Alles schläft, aber Papa ist wach und wartet auf den Sonnenaufgang. 04:55 Uhr.

Raus aus den Federn!

Das Abenteuer wartet.

Captain, Land in Sicht!
Zelt aufbauen, Kind bespaßen, alles anstrengend. Da kam es gerade Recht, das Donald und sein Freund die Anna gefragt haben, ob sie raus zum spielen kommt.

Sie kam natürlich.

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Probe packen

Es passt alles rein. Inklusive Theo. Super!
Die Dachbox packt 650 Liter weg.
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Neo Test

Neopren-Anzug Test im kalten Wasser vom Offlumer See am 31.03.2021. Wassertemperatur 8°C.

#Approved

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