Anna und Martin und Theo auf großer Schwedenreise

Neo Test

Neopren-Anzug Test im kalten Wasser vom Offlumer See am 31.03.2021. Wassertemperatur 8°C.

#Approved

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Probe packen

Es passt alles rein. Inklusive Theo. Super!
Die Dachbox packt 650 Liter weg.
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Reisetage sind anstrengend

Außer man reist mit Theo, dann ist alles relaxed.

Wir reisen von Rheine nach Travemünde, dort sollte es mit der Fähre nach Trelleborg gehen. Aber natürlich nicht ohne Abstecher im Arboratium von Wildeshausen.

In Travemünde hatten wir noch 4 Stunden Aufenthalt, bis das Boarding zur Fähre losging. Geisterstrand inklusive. Nix los dort.

Wir nahmen die Nachtfähre Nils Holgersson (liebe Grüße). Alles schläft, aber Papa ist wach und wartet auf den Sonnenaufgang. 04:55 Uhr.

Raus aus den Federn!

Das Abenteuer wartet.

Captain, Land in Sicht!
Zelt aufbauen, Kind bespaßen, alles anstrengend. Da kam es gerade Recht, das Donald und sein Freund die Anna gefragt haben, ob sie raus zum spielen kommt.

Sie kam natürlich.

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Es gibt diese Tage

da werden manche Menschen so braun wie manche Andere im ganzen Sommer.

Erste Nacht im Zelt: Check

Im Schlafanzug auf Erkundungstour? Im Urlaub erlaubt. Ok, zugegeben, mit extra Hose und Mütze ist der Akt auch nur halb so rebellisch.

Falls sich einer fragt, wo zum Deivel wir überhaupt sind. Wir sind hier. Mitten im Nationalpark Asnen. Der genauso heißt wie der See „Asnen“ in dem der Park zum Großteil liegt.

Papa ist verschwitzt vom Kraxe tragen. Vatertag hin, Vatertag her, es wird geschufftet. Und wer hat nachher den Spaß?
Das Kind und die Frau. Immerhin gibt’s auch kein Bier und kein Grillfleisch. Naja, gibt aber Schlimmeres. Good Night.
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Regen hin, Regen her

die gute Laune nimmt uns keiner.

Freitag morgen ist die Welt noch in Ordnung. Mit Kaffee und Müsli beginnen die meisten unserer Tage.

Die zweite Tour durch den Nationalpark Asnen steht an.

Anna tarnt sich als Baum.
Der Schatten verbirgt den Bauchansatz. Eine sehr nett gewählte Perspektive (Danke Anna).

Freitag Nachmittag setzte ein starker Dauerregen ein. 18 Stunden Regen am Stück. Das mittlerweile etwas in die Jahre gekommene Zelt zahlt Tribut mit einigen Regen-Durchlässen. Wir planen um. Ein AirBnB in Form einer schnuckeligen Blockhütte am Vänern nördlich von Jönköping ist schnell gefunden. Das Zelt tauschten wir vorsorglich durch ein Nachfolgemodell. Auf der Tour um AirBnB machten wir zwei Stopps. 1 Windel, 1 Cafe.

Zitate Theo: „Beste Windel EVER!“ und „Sowas passiert mir auch nur in Schweden“
Kurzer Stopp bei Suzis Cafe. In Schweden kauft man Kaffee in Form einer Flat. Kaffee all you can drink. Theo gefällts auch.
Die erste kleine Tour zum nächsten Strand des Vänern. Das Wasser ist so klar wie Klosbrühe
Die zweite kleine Tour geht nach Gränna. Der nächste kleinere Ort am Platz.
Inklusive Kinderbespaßung im Gegenlicht.

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„Theo braucht neue Socken“

„OK?“
„Einer ist uns ins Wasser gefallen.“
„Warum?!“
„Wir haben nach der Fischbrut geguckt.“

Die AirBnB-Blockhütte liegt etwas oberhalb vom Vättern. Erreichbar über 15 Minuten Schotterpiste. Dementsprechend sieht das Auto jetzt aus :/

Auf Anraten von unserem AirBnB-Host Ulf sind wir zum Cafe Kleven etwas nördlich von Gränna gefahren. Das Cafe hatte leider zu, aber direkt hinter dem Cafe startet ein kleiner Naturpfad-Rundweg den wir mit Tragetuch meistern konnten.

„Es gibt kein Verbot für alte Weiber, auf Bäume zu klettern“

Nach zwei Nächten (und getrockneten Klamotten) im AirBnB ist es Zeit weiterzuziehen. Ziel ist Camping Hultsfred.

Das neue Zelt ist fix aufgebaut. Wir sind von einem Easy Camp Milano 400 zum Easy Camp Palmdale 400 gewechselt.

Wir sind zeitig im AirBnB losgekommen und haben noch was vom Tag.
Annas Lieblingshobby: Schwimmen in eiskalten Seen. Wir haben nachts aktuell 6 bis 7 Grad, dementsprechend ist das Wasser morgens temperiert.
Heute ist es vor allem eins: Windig! Bestes Sonnenbrandwetter.

Daher gilt die Devise: Mütze und Sonnencreme an.

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Heute hier, morgen dort

bin kaum da, muss ich fort (liebe Grüße an die LaLei).

Die Tage in Hultsfred sind windig, manchmal mit Schauern, manchmal mit Sonne, aber nie über 15 Grad. Nachts geht die Temperatur schonmal an die 5 Grad und die Thermo-Unterwäsche (Danke Susi) hat ihre Daseinsberechtigung. Theo wird mit Schlafanzug, Pulli, 2 Schlafsäcken und Mütze wie eine Mumie eingepackt und hat es von uns Dreien wohl am wärmsten.

So sehen die letzten drei Abende auf dem Camping Hultsfred aus. Wir sitzen im Zelt und schauen auf den See. Anna liest und ich sitze nichtstuend daneben.

Am vorletzten Hultsfred-Tag ist Kultur angesagt.

Es ist das meist fotographierte Haus in Schweden. Nun auch mit Anna und Theo veredelt: der Katthult-Hof.
Ein Blick in die Trissebude.

Danach geht es zu Astrid Lindgrens Elternhaus in Vimmerby. Wir besichtigen den verspielten und bezaubernden Garten. Für die zugehörige Ausstellung ist Theo noch nicht zu haben („ein andermal“ hat er gesagt).

Dieses Foto ist um 7:12 Uhr enstanden. Draußen ist es noch einstellig. Danke Theo. Immerhin: „Der Kaffee ist fertig“. Für manche gibt es Frühstück im Schlafsack.

Am letzten Hultsfred-Tag schauen wir im Björnnäsets Naturreservat vorbei. Gut das wir die Tour noch gemacht haben. Eine beeindruckende Landschaft. Wie bei Ronja und Björk.

Die vier Nächte in Hultsfred sind vorbei, schön wars. Da der Wetterbericht weiter ziemlich durchwachsenes Wetter in Aussicht stellt, steuern wir ein AirBnB in Küstennähe an. Es ist ein alter Hof, der von einem Rentnerpärchen und Sohn restauriert wird. Sie selbst leben nicht auf dem Hof, sodass wir ihn aktuell ganz für uns alleine haben.

Das ist unser Cottage. WC und Dusche sind einmal über den Hof, warmes Wasser gibts auch nicht. Zitat Chistoph: „Camping style, ihr sollt euch ja auch nicht an zuviel Luxus gewöhnen.“ Recht hat er.
So lässt es sich leben.
Theo hat wahrlich seine Freude an den Hühnern und an dem Riesenpudel der Vermieter. Liebe Grüße an unsere Riesenpudelfreundin Anne.

Nyköping liegt direkt an einem Arm der Ostsee.

Theo mag Kiefern. Im Hintergrund ist die See zu sehen.
Nochmal die See. In ihrer vollen Pracht.
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I can see clearly now,

the rain has gone.

Kurz zur Lage der Nation: Wir haben 36 Stunden Dauerregen hinter uns. Ein Regenband welches das südliche Schweden durchzogen hat, haben wir voll mitgenommen. Die lokalen News berichten. Heute (Donnerstag) Vormittag ist es wieder trocken und wir haben direkt zwei Touren unternommen. Eine kurze Runde am Camping und eine im Nationalpark Tiveden.

Kurzer Rückblick auf die letzten vier Tage: Am Montag haben wir Tour Ostsee 1 unternommen. Das Gebiet eignet sich ausgezeichnet für die Ornitologie. Uns kamen einige Vogelkundler mit 700mm und mehr Objekiven entgegen. Auch wir haben einige Vögel gesehen: Amseln, ein Specht, Seemöwen und Bachstelzen. Einen Kuckuck haben wir immerhin gehört.

„Pulle Pulle Pulle“, sagt der Schwede, wenn er die Hühner locken will.

Theo und die Chickeria

Die Tour zwei an der Ostsee führt uns in das Naturreservat von „Femöre“. So unterschiedlich kann die Ostsee aussehen.

Auf Femöre wurde im kalten Krieg eine Verteidigungsanlage gegen die Soviets aufgebaut. Drei Kanonenrohre, eine Radarstation und eine Laserstation sind über die Landzunge verteilt.

Am Dienstagabend setzte der oben erwähnte Dauerregen ein. Wir packen unsere Sachen und fahren Mittwoch in aller Früh im trockenen Auto durch den Regen zu unserem nächsten Ziel.

Auf dem Camping Tiveden buchen wir für zwei Nächte eine Stuga (mit Heizung). Mittwoch regnet es den ganzen Tag durch, wir halten die Füsse still.

Am Donnerstagmorgen wird es trockener, wir starten die erste Tour.

Die Wanderung am heutigen Nachmittag geht zum Tiveden Nationalpark. Wir nehmen den Nordwestlichen Eingang und laufen die weiß gepunktete Tour.

Ab Morgen kommt die Sonne wieder raus und wir schlagen unser Zelt auf und ziehen von der Stuga auf die Wiese.

PS: Der heutige Eintrag ist ein wenig galerie-lastig. Die Fotos werden automatisch zurechtgeschnitten, damit sie in die Galerie passen. Hinter jedem Bild liegt ein Link zum Original-Foto, um die Aufnahme in voller Größe zu sehen anzuschauen.

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Sun is shining

Weather is sweet.

Das Zelt ist fix aufgeschlagen. Wir sind von der Hütte auf die Zeltwiese umgezogen. Immernoch auf dem Camping Tiveden.

Zeit für Hobbies.

Zeitpunkt des Bildes: 18:31 Uhr. Irgendwann verliert man hier vollständig das Zeitgefühl. Zum Glück gibt es Uhren.
Aber auch in Schweden geht aktuell doch noch irgendwann die Sonne unter.

Die erste Tageswanderung steht an. Wir wandern 4 Stunden durch den Nationalpark Tiveden. Schön ists, anstrengend auch, aber mit genügend Pausen schaffen wir es, dass alle mit guter Laune am Ziel ankommen.

Wir spielen verstecken.

Theo wählt die Badewanne. Er muss noch so viel lernen.

Es wird Zeit weiterzuziehen. Wir hatten einen Camping im Visier, der sich trotz guter Google-Bewertungen als totaler Flop rausstellte (keine Wiese). Wir fuhren weiter zum nächsten Camping, ebenfalls ein Flop. Das waren beides profit-optimierte Plätze mit Stellplätzen dicht an dicht und haufenweise Dauercampern. Nicht das, was wir suchen. Wir buchten kurzfristig ein AirBnB nahe Ludvika.

Dieses schöne Hütte haben wir für zwei Nächte gebucht.
Sie ist überhalb des Vässman gelegen. Wir können in der Sonne bei Kaiserwetter frühstücken.

Und für eine Tour durch das Städtchen.

Das Wort wurde gehalten.
Wir drehen noch eine kleine Runde rund um das AirBnB. Im Hintergrund sieht man die Stadt Ludvika.

Morgen ziehen wir weiter gen Norden, in der Hoffnung, dass der nächste Camping wieder ein Volltreffer wird.

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Wir sahen einen großen Elch!

Aus dem Auto auf einer wenig befahrenen Landstraße im Wald. Leider war die Kamera nicht griffbereit.

Wo wir sind (the bigger picture):

Halvarsvägen 82 ist das letzte AirBnB, dann waren wir zwei Nächte auf dem Dalstuga (Natur-) Camping und seit weiteren zwei Nächten befinden wir uns auf dem Tällberg Camping am Siljan-See und bleiben hier auch noch für zwei Nächte.
Der Campingplatz liegt am Amungen sehr schön auf einer Landzunge.

Warum Naturcamping?

Darum. Trissebude mit Doba. Für zwei Nächte voll in Ordnung.

Gewaschen werden kann auch im See.

In der Bucht vor dem Camping hat sich das Wasser über den Tag erwärmt, Theo gefällts.

Das Gute an dem Camping: es gibt ein Boot zur freien Benutzung. Ich habe ein kleines Tutorial erstellt, wie man im Amungen angelt. Step 1:

Step 2:

Fertig. Sollte selbsterklärend sein.
Dalstuga ist auch der Name der Ortschaft. Eine größere Bauernschaft ohne asphaltierte Straßen. Es gibt Schafe, Hühner, Ziegen, Pferde und keinen Supermarkt.
So schön es hier auch ist, es ist Zeit weiterzuziehen.

Unser nächstes Ziel ist Tällberg. Ein kleines Örtchen zwischen Leksand und Rättvik am Siljan-See. Die Orte am Siljan sind Touristen-Hochburgen. Es gibt viele Hotels, Restaurants, Cafes und viel Folklore.

Fika!
Wir drehen eine erste Runde am See und entdecken eine Möwe auf einem Stein. Aufregend!
Wir schauen gemeinsam den Sonnenuntergang. Wie ramontisch (liebe Grüße an Claudi H. aus Do.)

Tag 1 in Tällberg. Wir erkunden Leksand.

Wir schauen uns das Freilichtmuseum an. Die Hütte sind noch zu, da das Museum erst zur Haupferiensaison öffnet. Es sind verschiedene Hütten aus den letzten 500 Jahren aus Skandinavien aufgebaut und in ihrer Funktion beschrieben. Man beachte die Architektonik des Schornsteins. Mit Türmchen fällt nicht nur kein Wasser rein; entgegen aller christlicher Segnungen ein kleiner aber feiner heidnischer Brauch, um böse Geister fernzuhalten.
Die morgendliche Routine nach dem Frühstück: Schaukeln und Schwimmen.

Noch zwei Abende genießen wir den Sonnenuntergang am Siljan, dann geht es auf zu neuen Ufern.

Viele liebe Grüße gehen natürlich auch an Fabian M.-H. aus Do. Hdgdl Brudi.

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Danke Erkut!

Überhalb von Rättvik befindet sich der Styggforsen inkl. umliegendem Naturreservat.

Der Wasserfall entstand aus einem Meteoritenkrater, welcher über die Zeit erodiert ist.
In Rättvik essen wir das beste Fast Food seit langem. Einen Dönerteller handmade by Erkut.

Am Tag drauf treffen wir am Spielplatz vom Camping Katja, Jens mit Oskar. Nach einem kurzen Schnack sind wir uns einig: wir sollten zusammen Bier trinken.

Wir wurden eingeladen mit in ihr Haus zu kommen. Es war wundervoll. Viele liebe Grüße nach Tällberg.
Am letzten Tag sind auch die vorderen Reihen leer und wir haben freien Blick auf den See. Schön wars, Zeit weiterzuziehen.

Der nächste Camping auf dem Plan ist ziemlich weit weg. Wir legen für zwei Nächte einen Zwischenstop irgendwo im Nirgendwo ein. Aber auch im Nirgendwo befindet sich irgendwo ein Nationalpark. Wir drehen zwei Runden im Nationalpark Hamra. Eine startet am Nebeneingang, die andere am Haupteingang.

Der Nationalpark Hamra besteht weitestgehend aus einer Moorlandschaft.
Wir starten im Regen, aber es hört bald auf.
Die erste Runde ist beendet. Zeit für Fika am Aussichtspunkt.

Lets get ready for round two:

Der ganze Tag im AirBnB ist bald um. Wir reisen weiter zum Sonfjällcampen. Sandsjö 44 war unser AirBnB.

Auf dem Weg suchen wir einen Rastplatz. Ich spoiler mal: Wir haben einen gefunden.

Am Sonfjällcampen bauen wir unser Zelt mit Blick auf Berge mit Schneeresten auf. Natürlich ist auch ein See am Platz.

Was kann man mit so einem (eiskalten) See nur anstellen?
Die Frage war eher rhetorischer Natur.
Wir drehen noch eine Runde per pedes. Im Hintergrund sieht man den Camping.

Wir schlafen gut, die Nacht war warm, wir sind voller Energie. Der Sonfjället National Park wartet auf uns.

Auf in den Berg.
„Schnee im Sommer“
„Sorry, can you take a photo of us“. Wir sind noch nicht ganz oben. Es fehlen noch ein paar Meter.
Wir sind immernoch nicht ganz oben. Aber für uns ist es Zeit umzukehren. Es ist kein Weg für Kraxenträger. Die kleine Erhöhung rechts im Bild ist der Standort des vorherigen Fotos.

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Jogi, Viererkette please!

Und Kimmich auf die 6.

Die Tage auf dem Sonfjällcampen sind gezählt.

Blick vom Camping

Aufgrund der dürftigen Wettervorhersage entscheiden wir nach drei Nächten weiterzuziehen.

Einer packt Sachen, der andere besucht mit Theo die Farm.

Beim Packen begehen wir einen folgenschweren Fehler. Annas neue Brille wird in der Seitentasche vom Zelt mit eingerollt. Aber nichts was ein guter Optiker nicht wieder fixen kann.

Das nächste Ziel ist Camp Viking bei Gällö. Gällö liegt 45 Minuten von der Studentenstadt Östersund entfernt. Ein Tagesausflug mit Bummeln, Cafes, Pommes und obviously Optiker-Besuch steht an.

Und danach ist noch Zeit zum Schwimmen im Revsundssjön (für die Abgehärteten unter uns).

Tags drauf steht die erste kleine Wanderung zum Lilsjön an. Vorbei am Skilift mit Blick auf den Revsundssjön.

Abend wird es wieder, über Wald und Feld

Und wie entstehen eigentlich die Blogposts? Wir sind hier auf einem Camping von belgischen Auswanderern gelandet. Am Platz gibt es ein Pub mit diversen belgischen Biersorten. Lucky me.

Dem Papa gefällt
es sehr gut.

Den Plan, nach Norwegen zu fahren haben wir mittlerweile gecancelt. Bisher sind die Grenzen nach Norwegen dicht und wir planen um. Wir haben mit Östersund nun unseren nördlichsten Punkt erreicht und fahren (vermutlich) über Ost-Küste und später West-Küste gen Heimat zurück.

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Die Holländer

wissen einfach, was gut ist.

Unser Zelt am Revsundssjön

Auf Anraten unserer holländischen Nachbarn auf dem Zeltplatz sind wir am letzten ganzen Tag im Camp Viking bei Gällö zum Forsaleden gefahren. Es gab schon schlechtere Tipps.

Die Zeit am nördlichsten Stopp geht zu Ende. Es geht weiter wieder Richtung Süden. Wir buchen ein AirBnB bei Korskrogen.

Wer sein Fahrrad liebt…, der stellt es als Statue in den Hennan.

Auf dem Weg machen wir kurz halt bei Ramsjö.

Bei Korskrogen liegt das Naturreserverat Mellanljusnan. An Tag 1 und 2 drehen wir nur je eine kurze Runde und nutzen ansonsten im Haus die Sauna, den Backofen, die Waschmaschine und den Fernseher für das Länderspiel (gut gemacht Jogi, Robin und Kai).

Tour Tag 1 Korskrogen.
Tour Tag 2 Korskrogen
Verlassene Geisterstadt am Fluss.

So, dann müssen wir jetzt nur noch Ungarn besiegen und einer erfolgreichen EM steht nichts mehr im Weg.

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Mittsommer ist wie Sylvester,

nur im Hellen. Und in Schweden. Und irgendwie anders.

Wir machen es so: Einer packt die Sachen im AirBnB in Korskrogen zusammen und der andere fährt mit dem Theo Alpakas beim nächsten Bauernhof gucken (mit knuffigem Babyalpaka im Hintergrund).

Wir ziehen weiter zu Moheds Camping in der Nähe der Ostküste.

Mehr Bilder vom Camping

Es war so schön in Mohed, dass wir eine Nacht verlängern. Wir wurden von einer Gruppe Schweden zur Mittsommerparty eingeladen.

Es gab traditionell Erdbeerkuchen und Kaffee. Herrliches Volk, diese Schweden. Mit einer herrlichen Tradition. Der ganze Camping wurde geschmückt, die Frauen tragen ihre schönsten Kleider und alle sind gut drauf.

Von Moheds Camping gehts weiter südwärts an der Ostküste.

Weitere Bilder aus Rullsand folgen.

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Was gibt’s heute?

„Scheiße mit Erdbeeren“
„Iiiiiih Erdbeeren“

In Rullsand haben wir herrliche Tage. Unsere Touren starten vom Zelt per Pedes in das Naturreservat. Oder einfach nur zum Strand. Das Zelt steht auf einer Lichtung im Kiefernwald direkt am Meer. Nachts hören wir das Meeresrauschen.

Kind im Bett, auf zum Strand.

Tour 1 im Naturreservat:

Tour 2 im Naturreservat:

Annas neues Hobby: Walderdbeeren am Strand sammeln.

In Rullsand erspielt sich Theo eine neue Fähigkeit.

Alleine Rutschen. Super!

Von Rullsand fahren wir nach Karlstad. Da wir nach einer längeren Fahrt spät ankommen, gönnen wir uns für zwei Nächte das Clarion Plaza.
In Karlstad befindet sich die Ausstellung von Lars Lerin, einem Aquarellmaler aus Skandinavien.

Der Abend geht zu Ende, morgen ziehen wir weiter.

Achso, der Titel: Zum Zeitpunkt des letzten Bildes war die Windel vom Theo bereits voll. Bis zum Hotel hat das Ruckeln im Kinderwagen Alles schön vom Bauchnabel bis zum Nacken verteilt. Aber immerhin hatten wir noch frische Erdbeeren auf dem Zimmer.

Nunja, so isses mit Kindern, wir sind ja nicht bei wünsch dir was.

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„Ist es nicht schön hier?“

„Ja, es ist nicht schön hier.“
Liebe Grüße an JW7 und PB.

Wo wir gerade sind:

Der Stopp in Karlstad diente uns, um mit nur einem Halt von der Ost- an die Westküste zu kommen.

Wir machen uns mit dem Campingplatz bekannt.

Und der Papa ernährt die Familie.

Vom Meer direkt auf den Grill. Liebe Grüße nach Hasten an CP und TE. Euer Gasgrill hat sich schon mehrfach bestens bewährt. Für alle Nichtangler: Das sind Makrelen.

Der Camping liegt im Kosterhavets Nationalpark. Unsere erste Tour führt uns zu einer Stelle, an der man zu Korallen schwimmen kann. Wahnsinnig aufregend, sowas mal in Live und in Farbe zu sehen.

Wir kommen nur manchmal nicht so schnell voran.

Sonne pur, was kann man da nur machen?

Baden natürlich!
Und den Eltern macht es auch Spaß, einfach nur ins Wasser zu schauen.
Pause auf Tour 3
Vom Anleger beim Angeln.
Angeln beendet, Sonnenuntergang ebenfalls beendet.

Die Stelle an der Westküste (wo wir gerade sind) ist mit das Schönste, das wir hier in Schweden bisher gesehen haben. Und Gott sei Dank haben wir noch ein paar Tage.
Leider haben wir in den letzten zwei Tagen einige heftigere Gewitterschauer über uns ergehen lassen müssen. Aber das Leben ist ja auch kein Ponyhof. Das Zelt hält und die Laune auch.

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Unser Zelt hat Nachwuchs bekommen

„Was ist es denn?“

„Ein grünes Quecha und wir sind megahappy!“

Aber zum Anfang der Geschichte.

Guck guck

Wir haben Besuch bekommen. Supertoll, dass uns Profiabenteurerin Kathi Langstrumpf ein Stück auf unserem Weg begleitet.

Wir starten eine weitere Tour durch den Kosterhavets Nationalpark. Diesmal ist das Ziel eine Badestelle mit Schnorchelpfad. Die Schautafeln sind unter Wasser mit einem Seil verbunden. Und einige der Tiere und Pflanzen auf den Schautafeln finden wir auch tatsächlich unter Wasser wieder.

Und Pfifferlinge gibts auch wieder.

Wir genießen sonnige Tage.

„Und du badest mich jetzt?“

Wir planen eine Tagestour nach Südkoster. Ausgestattet mit Sandwiches und genug zu trinken, setzen wir mit der Fähre über.

Der lange Sandstrand von Südkoster ist das Ziel der Runde.

Sagt die eine Kerze zur anderen:
„Ist Wind eigentlich gefährlich für uns?“
„Davon kannste ausgehen.“

Nachdem wir unseren Platz bei Bofors Camping zweimal verlängert haben und insgesamt eine Woche dort waren, ziehen wir an der Küste weiter südwärts nach Rörviks Camping.

Wir suchen den Weg zu einer alten Ruine unweit vom Camping.

Und später gehen wir noch raus zum Angeln und Sonnenuntergang schauen.

Unser erster ganzer Tag ist ein Regentag par excellance. Der Backofen im Küchenhäuschen versüßt uns den Tag.

Und ab morgen kommt der Sommer!

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„Theo, Kopf einziehen!“

Von Rörviks Camping bei Hamburgsund unternehmen wir einen Ausflug nach Fjällbacka, inklusive durch und auf die Kungsklytan.

Von unten
Von oben. Fjällbacka von überhalb der Kungsklytan.

Wir starten noch eine Tour auf den Hügel hinter unserem Camping. Siehe vorheriger Blogpost. Es gibt keinen Wanderweg, aber wir schaffen es mit ein wenig Kraxelei trotzdem nach oben. Von unten fotographiert uns eine Camping-Bekanntschaft mit Tele-Objektiv.

Hamburgsund ist etwa 25 Minuten vom Unesco Welterbe in Tanum entfernt. Wir schauen uns Felsritzungen und Felszeichnungen von vor über 3000 Jahren an.

Am Tag drauf erkunden wir Sandöns Naturreservat. Bei 29°C im Schatten. Leider gabs dort wenig Schatten.

Und haben am letzten Abend noch einen schönen Sonnenuntergang.

Am nächsten Tag gehts weiter von Rörviks Camping nach Almöns Bad & Camping. Wo wir jetzt gerade sind:

Und starten mit einem Sonneaufgang.

Gut das Kathi ein wenig wegen ihrer Russischprüfung aufgeregt war. Sonst wäre dieses Bild nie entstanden.

Die erste Tagestour bei Almön geht ins Sundsby Naturreservat.

Und kehren zum krönenden Abschluss noch auf eine Fika ein.

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Schön wäre es, wenn Anna

jeden Tag Geburtstag hätte. Wir genossen einen Tag voller schöner Dinge. Aber zurück zur Reihenfolge:

Bei einer Wanderung im Toftenäs Naturreservat geraten wir über Naturweiden an eine Gänsekolonie (im Hintergrund) und eine Herde junger Ochsen (im Vordergrund).

Als sich die Ochsen zusammentun und sich uns gegenüber stellen, suchen wir das Weite.

Am Tag drauf ist Annas Geburtstag. Theo, Kathi und ich bereiten ein Frühstück vor mit allem was das Herz begehrt.

Und wecken das Geburtstagskind mit frischem Kaffee.

…. denn du strahlst ja selber,
wie der Sonnenschein …

Und Abends gehts zur Feier des Tages in ein Restaurant nach Annas Wahl.

Am Tag drauf besuchen wir das Kalvön Naturreservat. Traumhaft dort.

Und als Belohnung für zwei gelaufene Walking-Trails gibt es Walnusseis mit frischen Himbeeren.

Am heutigen Tag haben wir einen Städtetrip nach Göteburg inklusive Besuch des Wissenschaftsmuseums Universeums. Obwohl es mehr einem Zoo glich. Mit künstlichem Regenwald und mehreren großen Aquarien.

Heute ist unser letzter Abend am Camping in Almö, morgen ziehen wir weiter.
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Das Schwedenspiel

haben wir durchgespielt. Aber wir kommen gerne wieder.

Der letzte Campingplatz ist zwischen Göteborg und Malmö gelegen. Es gibt einen frei verfügbaren Pool, den wir uns zweimal buchen und einen ebenfalls frei verfügbaren Sonnenuntergang am campingeigenen Sandstrand.

Die Tage in Schweden sind gezählt. Freitag ist Abreisetag. Kathi fährt mit dem Zug voraus. Anna, Theo und ich machen die Nachhut. Wir verbringen einen schönen letzten Tag in Malmö.

Wir machen Rast im Kungsparken und bestaunen die alten Bäume, welche teilweise über 150 Jahre alt sind.

Wir setzen mit der Fähre von Malmö nach Travemünde über. Es gibt noch einen Bonusurlaubstag in Schleswig-Holstein. Anne und Anne erwarten uns für einen gemeinsamen Urlaubstag im schönen Plön.

Und auch in Plön gibt es alte Rotbuchen.

Es war ein Supertag mit Anne und Anne. Ein würdiger Abschluss unserer 75 tägigen Reise. Hatte ich aber auch nicht anders erwartet 😉

Nun sind wir wieder gesund und munter in Rheine angekommen und beschäftigen uns die nächsten Tage mit der Nachbereitung. Gehört auch mit zum Campingurlaub.

Für alle Statistik interessierten:

Wir sind 93 Stunden im Auto durch Schweden (und ein bisschen Deutschland) gefahren. Abgefahren, nicht wahr?
Sind 285,3 L verfahrener Diesel, bei 16,2 Kronen Durschnittspreis macht das umgerechnet 451 € für Sprit. Geht eigentlich, für 93 Stunden Auto fahren.
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