Das Schwedenspiel

haben wir durchgespielt. Aber wir kommen gerne wieder.

Der letzte Campingplatz ist zwischen Göteborg und Malmö gelegen. Es gibt einen frei verfügbaren Pool, den wir uns zweimal buchen und einen ebenfalls frei verfügbaren Sonnenuntergang am campingeigenen Sandstrand.

Die Tage in Schweden sind gezählt. Freitag ist Abreisetag. Kathi fährt mit dem Zug voraus. Anna, Theo und ich machen die Nachhut. Wir verbringen einen schönen letzten Tag in Malmö.

Wir machen Rast im Kungsparken und bestaunen die alten Bäume, welche teilweise über 150 Jahre alt sind.

Wir setzen mit der Fähre von Malmö nach Travemünde über. Es gibt noch einen Bonusurlaubstag in Schleswig-Holstein. Anne und Anne erwarten uns für einen gemeinsamen Urlaubstag im schönen Plön.

Und auch in Plön gibt es alte Rotbuchen.

Es war ein Supertag mit Anne und Anne. Ein würdiger Abschluss unserer 75 tägigen Reise. Hatte ich aber auch nicht anders erwartet 😉

Nun sind wir wieder gesund und munter in Rheine angekommen und beschäftigen uns die nächsten Tage mit der Nachbereitung. Gehört auch mit zum Campingurlaub.

Für alle Statistik interessierten:

Wir sind 93 Stunden im Auto durch Schweden (und ein bisschen Deutschland) gefahren. Abgefahren, nicht wahr?
Sind 285,3 L verfahrener Diesel, bei 16,2 Kronen Durschnittspreis macht das umgerechnet 451 € für Sprit. Geht eigentlich, für 93 Stunden Auto fahren.
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Schön wäre es, wenn Anna

jeden Tag Geburtstag hätte. Wir genossen einen Tag voller schöner Dinge. Aber zurück zur Reihenfolge:

Bei einer Wanderung im Toftenäs Naturreservat geraten wir über Naturweiden an eine Gänsekolonie (im Hintergrund) und eine Herde junger Ochsen (im Vordergrund).

Als sich die Ochsen zusammentun und sich uns gegenüber stellen, suchen wir das Weite.

Am Tag drauf ist Annas Geburtstag. Theo, Kathi und ich bereiten ein Frühstück vor mit allem was das Herz begehrt.

Und wecken das Geburtstagskind mit frischem Kaffee.

…. denn du strahlst ja selber,
wie der Sonnenschein …

Und Abends gehts zur Feier des Tages in ein Restaurant nach Annas Wahl.

Am Tag drauf besuchen wir das Kalvön Naturreservat. Traumhaft dort.

Und als Belohnung für zwei gelaufene Walking-Trails gibt es Walnusseis mit frischen Himbeeren.

Am heutigen Tag haben wir einen Städtetrip nach Göteburg inklusive Besuch des Wissenschaftsmuseums Universeums. Obwohl es mehr einem Zoo glich. Mit künstlichem Regenwald und mehreren großen Aquarien.

Heute ist unser letzter Abend am Camping in Almö, morgen ziehen wir weiter.
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„Theo, Kopf einziehen!“

Von Rörviks Camping bei Hamburgsund unternehmen wir einen Ausflug nach Fjällbacka, inklusive durch und auf die Kungsklytan.

Von unten
Von oben. Fjällbacka von überhalb der Kungsklytan.

Wir starten noch eine Tour auf den Hügel hinter unserem Camping. Siehe vorheriger Blogpost. Es gibt keinen Wanderweg, aber wir schaffen es mit ein wenig Kraxelei trotzdem nach oben. Von unten fotographiert uns eine Camping-Bekanntschaft mit Tele-Objektiv.

Hamburgsund ist etwa 25 Minuten vom Unesco Welterbe in Tanum entfernt. Wir schauen uns Felsritzungen und Felszeichnungen von vor über 3000 Jahren an.

Am Tag drauf erkunden wir Sandöns Naturreservat. Bei 29°C im Schatten. Leider gabs dort wenig Schatten.

Und haben am letzten Abend noch einen schönen Sonnenuntergang.

Am nächsten Tag gehts weiter von Rörviks Camping nach Almöns Bad & Camping. Wo wir jetzt gerade sind:

Und starten mit einem Sonneaufgang.

Gut das Kathi ein wenig wegen ihrer Russischprüfung aufgeregt war. Sonst wäre dieses Bild nie entstanden.

Die erste Tagestour bei Almön geht ins Sundsby Naturreservat.

Und kehren zum krönenden Abschluss noch auf eine Fika ein.

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Unser Zelt hat Nachwuchs bekommen

„Was ist es denn?“

„Ein grünes Quecha und wir sind megahappy!“

Aber zum Anfang der Geschichte.

Guck guck

Wir haben Besuch bekommen. Supertoll, dass uns Profiabenteurerin Kathi Langstrumpf ein Stück auf unserem Weg begleitet.

Wir starten eine weitere Tour durch den Kosterhavets Nationalpark. Diesmal ist das Ziel eine Badestelle mit Schnorchelpfad. Die Schautafeln sind unter Wasser mit einem Seil verbunden. Und einige der Tiere und Pflanzen auf den Schautafeln finden wir auch tatsächlich unter Wasser wieder.

Und Pfifferlinge gibts auch wieder.

Wir genießen sonnige Tage.

„Und du badest mich jetzt?“

Wir planen eine Tagestour nach Südkoster. Ausgestattet mit Sandwiches und genug zu trinken, setzen wir mit der Fähre über.

Der lange Sandstrand von Südkoster ist das Ziel der Runde.

Sagt die eine Kerze zur anderen:
„Ist Wind eigentlich gefährlich für uns?“
„Davon kannste ausgehen.“

Nachdem wir unseren Platz bei Bofors Camping zweimal verlängert haben und insgesamt eine Woche dort waren, ziehen wir an der Küste weiter südwärts nach Rörviks Camping.

Wir suchen den Weg zu einer alten Ruine unweit vom Camping.

Und später gehen wir noch raus zum Angeln und Sonnenuntergang schauen.

Unser erster ganzer Tag ist ein Regentag par excellance. Der Backofen im Küchenhäuschen versüßt uns den Tag.

Und ab morgen kommt der Sommer!

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„Ist es nicht schön hier?“

„Ja, es ist nicht schön hier.“
Liebe Grüße an JW7 und PB.

Wo wir gerade sind:

Der Stopp in Karlstad diente uns, um mit nur einem Halt von der Ost- an die Westküste zu kommen.

Wir machen uns mit dem Campingplatz bekannt.

Und der Papa ernährt die Familie.

Vom Meer direkt auf den Grill. Liebe Grüße nach Hasten an CP und TE. Euer Gasgrill hat sich schon mehrfach bestens bewährt. Für alle Nichtangler: Das sind Makrelen.

Der Camping liegt im Kosterhavets Nationalpark. Unsere erste Tour führt uns zu einer Stelle, an der man zu Korallen schwimmen kann. Wahnsinnig aufregend, sowas mal in Live und in Farbe zu sehen.

Wir kommen nur manchmal nicht so schnell voran.

Sonne pur, was kann man da nur machen?

Baden natürlich!
Und den Eltern macht es auch Spaß, einfach nur ins Wasser zu schauen.
Pause auf Tour 3
Vom Anleger beim Angeln.
Angeln beendet, Sonnenuntergang ebenfalls beendet.

Die Stelle an der Westküste (wo wir gerade sind) ist mit das Schönste, das wir hier in Schweden bisher gesehen haben. Und Gott sei Dank haben wir noch ein paar Tage.
Leider haben wir in den letzten zwei Tagen einige heftigere Gewitterschauer über uns ergehen lassen müssen. Aber das Leben ist ja auch kein Ponyhof. Das Zelt hält und die Laune auch.

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Was gibt’s heute?

„Scheiße mit Erdbeeren“
„Iiiiiih Erdbeeren“

In Rullsand haben wir herrliche Tage. Unsere Touren starten vom Zelt per Pedes in das Naturreservat. Oder einfach nur zum Strand. Das Zelt steht auf einer Lichtung im Kiefernwald direkt am Meer. Nachts hören wir das Meeresrauschen.

Kind im Bett, auf zum Strand.

Tour 1 im Naturreservat:

Tour 2 im Naturreservat:

Annas neues Hobby: Walderdbeeren am Strand sammeln.

In Rullsand erspielt sich Theo eine neue Fähigkeit.

Alleine Rutschen. Super!

Von Rullsand fahren wir nach Karlstad. Da wir nach einer längeren Fahrt spät ankommen, gönnen wir uns für zwei Nächte das Clarion Plaza.
In Karlstad befindet sich die Ausstellung von Lars Lerin, einem Aquarellmaler aus Skandinavien.

Der Abend geht zu Ende, morgen ziehen wir weiter.

Achso, der Titel: Zum Zeitpunkt des letzten Bildes war die Windel vom Theo bereits voll. Bis zum Hotel hat das Ruckeln im Kinderwagen Alles schön vom Bauchnabel bis zum Nacken verteilt. Aber immerhin hatten wir noch frische Erdbeeren auf dem Zimmer.

Nunja, so isses mit Kindern, wir sind ja nicht bei wünsch dir was.

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Mittsommer ist wie Sylvester,

nur im Hellen. Und in Schweden. Und irgendwie anders.

Wir machen es so: Einer packt die Sachen im AirBnB in Korskrogen zusammen und der andere fährt mit dem Theo Alpakas beim nächsten Bauernhof gucken (mit knuffigem Babyalpaka im Hintergrund).

Wir ziehen weiter zu Moheds Camping in der Nähe der Ostküste.

Mehr Bilder vom Camping

Es war so schön in Mohed, dass wir eine Nacht verlängern. Wir wurden von einer Gruppe Schweden zur Mittsommerparty eingeladen.

Es gab traditionell Erdbeerkuchen und Kaffee. Herrliches Volk, diese Schweden. Mit einer herrlichen Tradition. Der ganze Camping wurde geschmückt, die Frauen tragen ihre schönsten Kleider und alle sind gut drauf.

Von Moheds Camping gehts weiter südwärts an der Ostküste.

Weitere Bilder aus Rullsand folgen.

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Die Holländer

wissen einfach, was gut ist.

Unser Zelt am Revsundssjön

Auf Anraten unserer holländischen Nachbarn auf dem Zeltplatz sind wir am letzten ganzen Tag im Camp Viking bei Gällö zum Forsaleden gefahren. Es gab schon schlechtere Tipps.

Die Zeit am nördlichsten Stopp geht zu Ende. Es geht weiter wieder Richtung Süden. Wir buchen ein AirBnB bei Korskrogen.

Wer sein Fahrrad liebt…, der stellt es als Statue in den Hennan.

Auf dem Weg machen wir kurz halt bei Ramsjö.

Bei Korskrogen liegt das Naturreserverat Mellanljusnan. An Tag 1 und 2 drehen wir nur je eine kurze Runde und nutzen ansonsten im Haus die Sauna, den Backofen, die Waschmaschine und den Fernseher für das Länderspiel (gut gemacht Jogi, Robin und Kai).

Tour Tag 1 Korskrogen.
Tour Tag 2 Korskrogen
Verlassene Geisterstadt am Fluss.

So, dann müssen wir jetzt nur noch Ungarn besiegen und einer erfolgreichen EM steht nichts mehr im Weg.

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Jogi, Viererkette please!

Und Kimmich auf die 6.

Die Tage auf dem Sonfjällcampen sind gezählt.

Blick vom Camping

Aufgrund der dürftigen Wettervorhersage entscheiden wir nach drei Nächten weiterzuziehen.

Einer packt Sachen, der andere besucht mit Theo die Farm.

Beim Packen begehen wir einen folgenschweren Fehler. Annas neue Brille wird in der Seitentasche vom Zelt mit eingerollt. Aber nichts was ein guter Optiker nicht wieder fixen kann.

Das nächste Ziel ist Camp Viking bei Gällö. Gällö liegt 45 Minuten von der Studentenstadt Östersund entfernt. Ein Tagesausflug mit Bummeln, Cafes, Pommes und obviously Optiker-Besuch steht an.

Und danach ist noch Zeit zum Schwimmen im Revsundssjön (für die Abgehärteten unter uns).

Tags drauf steht die erste kleine Wanderung zum Lilsjön an. Vorbei am Skilift mit Blick auf den Revsundssjön.

Abend wird es wieder, über Wald und Feld

Und wie entstehen eigentlich die Blogposts? Wir sind hier auf einem Camping von belgischen Auswanderern gelandet. Am Platz gibt es ein Pub mit diversen belgischen Biersorten. Lucky me.

Dem Papa gefällt
es sehr gut.

Den Plan, nach Norwegen zu fahren haben wir mittlerweile gecancelt. Bisher sind die Grenzen nach Norwegen dicht und wir planen um. Wir haben mit Östersund nun unseren nördlichsten Punkt erreicht und fahren (vermutlich) über Ost-Küste und später West-Küste gen Heimat zurück.

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Danke Erkut!

Überhalb von Rättvik befindet sich der Styggforsen inkl. umliegendem Naturreservat.

Der Wasserfall entstand aus einem Meteoritenkrater, welcher über die Zeit erodiert ist.
In Rättvik essen wir das beste Fast Food seit langem. Einen Dönerteller handmade by Erkut.

Am Tag drauf treffen wir am Spielplatz vom Camping Katja, Jens mit Oskar. Nach einem kurzen Schnack sind wir uns einig: wir sollten zusammen Bier trinken.

Wir wurden eingeladen mit in ihr Haus zu kommen. Es war wundervoll. Viele liebe Grüße nach Tällberg.
Am letzten Tag sind auch die vorderen Reihen leer und wir haben freien Blick auf den See. Schön wars, Zeit weiterzuziehen.

Der nächste Camping auf dem Plan ist ziemlich weit weg. Wir legen für zwei Nächte einen Zwischenstop irgendwo im Nirgendwo ein. Aber auch im Nirgendwo befindet sich irgendwo ein Nationalpark. Wir drehen zwei Runden im Nationalpark Hamra. Eine startet am Nebeneingang, die andere am Haupteingang.

Der Nationalpark Hamra besteht weitestgehend aus einer Moorlandschaft.
Wir starten im Regen, aber es hört bald auf.
Die erste Runde ist beendet. Zeit für Fika am Aussichtspunkt.

Lets get ready for round two:

Der ganze Tag im AirBnB ist bald um. Wir reisen weiter zum Sonfjällcampen. Sandsjö 44 war unser AirBnB.

Auf dem Weg suchen wir einen Rastplatz. Ich spoiler mal: Wir haben einen gefunden.

Am Sonfjällcampen bauen wir unser Zelt mit Blick auf Berge mit Schneeresten auf. Natürlich ist auch ein See am Platz.

Was kann man mit so einem (eiskalten) See nur anstellen?
Die Frage war eher rhetorischer Natur.
Wir drehen noch eine Runde per pedes. Im Hintergrund sieht man den Camping.

Wir schlafen gut, die Nacht war warm, wir sind voller Energie. Der Sonfjället National Park wartet auf uns.

Auf in den Berg.
„Schnee im Sommer“
„Sorry, can you take a photo of us“. Wir sind noch nicht ganz oben. Es fehlen noch ein paar Meter.
Wir sind immernoch nicht ganz oben. Aber für uns ist es Zeit umzukehren. Es ist kein Weg für Kraxenträger. Die kleine Erhöhung rechts im Bild ist der Standort des vorherigen Fotos.

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